29. Januar 2019 Rezepte

Blumenkohlsuppe

Bei Schnee und deutlichen Minusgraden gibt es nichts besseres als eine heiße Suppe, die – man verzeihe mir die abgegriffene Redensart, aber zu diesem Gericht passt sie perfekt – Körper und Seele wärmt.

Terrine mit Blumenkohlsuppe

Zutaten für 6 bis 8 Personen:

  • 1 Blumenkohl
  • 1 Bund Suppengemüse (der Lauch wird nicht gebraucht), oder: 2 Möhren, 1/2 Bund Petersilie, ein Stück Sellerie
  • 190 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1,5 Liter Hühnerbrühe
  • 6 EL Mehl
  • 1/2 Liter Milch
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken, 2
  • Lorbeerblätter

Zubereitung:

Die feingeschnittene Zwiebel in der Hälfte der Butter andünsten. Kleingewürfelten Sellerie  und Möhren dazu geben, und gute 5 Minuten dünsten, zwischendurch umrühren.

Den grob gehackten Blumenkohl und die fein gehackte Petersilie dazu geben, mit Deckel für ca. 15 Minuten auf sehr kleiner Hitze simmern lassen.

Die Hühnerbrühe angießen, die Suppe zum Kochen bringen und auf kleine Hitze zurückschalten.

In einem neuen Topf den Rest der Butter schmelzen. Währenddessen in einer Schüssel das Mehl in die Milch geben und verquirlen. Die Milch-Mehl-Mixtur und die Sahne in die geschmolzene Butter gießen, sorgfältig verrühren. 

Diese weiße Sauce jetzt in die Suppe gießen und unterrühren, zwei Lorbeerblätter dazu geben und 15-20 Minuten simmern lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken und servieren. Je nach Gusto gibt man sich einen Klacks Crème Fraîche in seine Suppe.

Tipp: Nimmt man Gemüse- statt Hühnerbrühe, ist die Suppe vegetarisch.

Das Rezept stammt ursprünglich von The Pioneer Woman und wurde von mir leicht abgewandelt.

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11. Januar 2019 Rezepte

Hühnersuppe gegen Erkältung

Eins der bewährtesten Hausmittel gegen Erkältung ist zweifellos eine selbst gekochte Hühnersuppe. Hier ein Rezept, das für eine ganze erkältete Familie reicht – Reste können portionsweise eingefroren werden.

Zutaten

  • 1 Suppenhuhn, ca. 2,5 kg, am besten vom Biobauern
  • 2 Bund Suppengemüse
  • 1 Stück Ingwer, ungefähr pflaumengroß
  • 3 Schalotten (zur Not gehen auch 2 Zwiebeln)
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Salz

Zubereitung

Das Suppengemüse putzen: Den Sellerie und die Hälfte der Möhren in ca. 1 cm große Würfel schneiden und für später beiseite stellen, den Rest grob zerteilen.

Das Suppenhuhn waschen, den Bürzel abschneiden und wegwerfen. In einen nicht zu großen Topf geben, und das Huhn komplett mit kaltem Wasser bedecken.

Zum Kochen bringen, währenddessen den Schaum mit einer Schaumkelle entfernen. Dann das grob zerteilte Suppengemüse, die ungeschälten, halbierten Schalotten, den geschälten, in zwei Stücke zerteilten Ingwer, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Salz dazu geben und ca. 2 Stunden mit Deckel köcheln lassen.

Anschließend das Huhn herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Haut entfernen, das Fleisch abzupfen und in Stücke schneiden.

Die Suppe durch ein Sieb gießen, das aufgefangene Gemüse wegwerfen. Das Hühnerfleisch und anfangs beiseite gestellten Sellerie und Möhren in die Suppe geben und eine weitere Stunde köcheln lassen, diesmal ohne Deckel.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gesundheit!

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18. November 2018 Rezepte

Wirsing-Involtini

Wir hatten dieses Jahr einen sehr, sehr langen Sommer (die Kastanie im Nachbargarten hat Mitte Oktober ein zweites Mal geblüht!), aber seit ein paar Tagen ist es dann doch kalt geworden – November halt. Da braucht man wärmende Gerichte. Hier ist ein perfektes November-Soul-Food-Essen:

Zutaten für 5-6 Personen (ca. 20 Stück)

Für die Involtini:

  • 1 Wirsingkohl
  • 800 g Bio-Hackfleisch halb und halb
  • 2 Tassen frisch geriebener Parmesan (ca. 70g)
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Chiliflocken

Für die Sauce:

  • 1 kleine rote Zwiebel, fein geschnitten
  • 1EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1EL Butter
  • 1 Glas Weißwein
  • 250 ml Rinderfond
  • 1 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • frisch geriebener Parmesan

Dazu gibt es:

  • Kartoffelstampf und geröstete Kürbiskerne

Zubereitung:

Vom Wirsing 20 Blätter abzupfen, waschen und ca. 4 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Abtropfen lassen und von den dicken Rippen mit einem Messer etwas abschälen, die Blätter lassen sich dann besser rollen.

Alle Zutaten fürs Hack entweder in eine Küchenmaschine geben oder mit der Hand gut vermengen.

Etwas Hack mit den Fingern formen, auf ein Wirsingblatt legen und einrollen. Das ganze 19 mal wiederholen:

Die Involtini portionsweise in Butterschmalz oder Erdnussöl sachte erst von der Oberseite, dann von der Unterseite anbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben.

Anschließend in der gleichen Pfanne die Zwiebel und das Tomatenmark zusammen mit dem Zucker in der Butter leicht anrösten. Mit dem Weißwein ablöschen und zwei Minuten einkochen lassen. Fond und Sahne dazu geben, verrühren und die Involtini nebeneinander in die Sauce legen. Salzen, pfeffern und etwas Parmesan darüber reiben.

Zugedeckt eine halbe Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln für den Kartoffelstampf kochen und eine handvoll Kürbiskerne rösten, die man anschließend je nach Gusto über Involtini und Stampf streut.

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1. August 2018 Rezepte

Zitronenwasser

Man soll ja ohnehin viel trinken, und bei diesem Wetter (gestern zeigte das Thermometer in Berlin 40 °C – habe ich persönlich in Deutschland bisher noch nicht erleben dürfen) ist das noch viel wichtiger. Das leckerste und erfrischendste ist selbstgemachtes Zitronenwasser. Man schneidet eine halbe gewaschene Biozitrone in zwei Scheiben, diese dann in Viertel und übergießt sie mit Mineralwasser. Das Aufgießen kann man den ganzen Tag wiederholen, erst am nächsten Morgen muss man neue Zitrone schneiden.

Am besten ist eine Karaffe, die die Zitronenstücke und gegebenfalls Eiswürfel zurückhält. Wir haben zwei von den Glaskaraffen auf dem Foto. die passen praktischerweise sogar ins Getränkefach in der Kühlschranktür.

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21. Juni 2018 Rezepte

Salbeikartoffeln mit Chorizo und Tomaten

Während des Studiums schleppte mich meine hispanophile Freundin ständig in irgendwelche spanischen Kneipen und Restaurants. Aus dieser Zeit stammt meine bis heute ungebrochene kulinarische Liebe zur Chorizo, die es damals für den eigenen Kochtopf nur in einem einzigen Geschäft Kassels zu kaufen gab und die deshalb sauteuer war.

In den 2000er Jahren ist die Chorizo dann ziemlich in Mode gekommen; der angenehme Nebeneffekt war und ist die allgemeine Verfügbarkeit zu moderaten Preisen.


Foto: cc photoskate

Hier das Rezept für einen Chorizo-Kartoffelsalat, den man am besten lauwarm serviert:

Zutaten für 4 Personen


  • 750 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
  • 200 g Chorizo
  • 1 Schalotte
  • 15-20 frische Salbeiblätter
  • 8 Kirschtomaten
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schrubben und mit Schale kochen. Chorizo – haben sie frische bzw. vakuumierte bekommen, können Sie sich diesen Schritt sparen – von der Haut befreien, der Länge nach halbieren und in 4-5 mm dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne bei milder Hitze ohne zusätzliches Fett braten. Die Stücke sollten zum Schluss den größten Teil des Fetts abgegeben haben und knusprig, keinesfalls aber zu dunkel sein.

In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln und den Schnittlauch in kurze Röllchen schneiden.

Die Chorizo aus dem Fett fischen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die in dünne Streifen geschnittene Schalotte mit den ebenfalls in Streifen geschnittenen Salbeiblättern im Chorizofett knusprig ausbraten.

Wenn sie nach knapp 20 Minuten gar sind, die Kartoffeln abgießen und zwei bis drei Mal mit kaltem Wasser aufgießen, damit sie etwas abkühlen. Quer zur Länge halbieren und in eine Schüssel geben.

Die Chorizo, die Tomaten, die Schalotten-Salbei-Mischung (je nach Gusto mit ein wenig Chorizofett) und den Schnittlauch dazu geben, mit einem Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, vorsichtig vermischen und gleich servieren.

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