Hackbraten mit Kartoffelstampf
Einer meiner Vorsätze für 2013: Jeden Monat zwei (für mich) völlig neue Gerichte zuzubereiten. Gestern war Premiere. Wir hatten Biohack im Kühlschrank, das eigentlich für Meatballs gedacht war, aber irgendwie kam die Rede auf Hackbraten. Hatte ich noch nie gemacht – und deshalb gab es gestern Hackbraten mit Kartoffelstampf und viel Sauce, dazu grünen Salat. Es hat so gut geschmeckt, dass wir Hackbraten postwendend in unsere umfangreiche was-könnten-wir-heute-Abend-essen-Liste aufgenommen haben.

Zutaten für 4 Personen
Für den Hackbraten
- 800 g Biohack halb und halb
- 1 altes Brötchen (oder Toast oder Semmelbrösel)
- 2 Eier
- 1 Schuss Milch
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Bund glatte Petersilie
- 1,5 TL Dijon-Senf
- Rosmarin
- Thymian
- Chiliflocken
- Salz, Pfeffer
Für die Sauce
- 1 mittelgroße Möhre
- 1 kleine Zwiebel
- Olivenöl
- 1 EL Mehl
- 300 ml Gemüsefond
- 150 ml passierte Tomaten
- 1 TL Honig
- 1 Becher Sahne
- Rosmarin
- Thymian
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Hackbraten
Den Ofen auf 190 °C vorheizen.
Eier und Milch in einer Schüssel verschlagen und das zerpflückte Brötchen darin einweichen. Zwiebel sehr fein würfeln, Petersilie inklusive Stengel hacken, beides zur Brötchenmasse geben und vermischen. Salzen und pfeffern, Senf, Gewürze und das Hack dazu geben und alles gründlich mit den Händen oder einer Küchenmaschine kneten.
Die Hackmischung in eine gefettete Auflaufform geben und zu einem Braten formen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und für 50-55 Minuten im Ofen garen.
Sauce
Feingehackte Zwiebel und geraspelte Möhre in Olivenöl anschwitzen, bis beides etwas Farbe angenommen hat. Einen knappen Esslöffel Mehl unterrühren und kurz mitschwitzen lassen. Mit dem Gemüsefond ablöschen, die passierten Tomaten unterrühren. Gewürze und Honig dazu geben, salzen, pfeffern und 15-20 Minuten köcheln lassen.
Die Sauce vom Herd nehmen und mit einem Mixstab pürieren. Die Sahne einrühren, kurz aufkochen lassen und noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Der Rest
Für Kartoffelstampf und grünen Salat hat wahrscheinlich jeder sein eigenes Rezept, hier die Kurzfassung:
Kartoffeln schälen, kochen, etwas ausdampfen lassen, einen Schuss Milch und einen ordentlichen Stich Butter dazu geben und mit einem Stampfer so bearbeiten, dass noch ein paar kleine Stücke übrig bleiben. Auf gar keinen Fall mit einem Pürierstab oder Mixer arbeiten, dann haben Sie hinterher möglicherweise Kleistermasse. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Salat (z. B. Frisee, Lollo bianco, Rucola oder Feldsalat) waschen und trockenschleudern. Mit einer Vinaigrette (z. B. bestehend aus 1 Teil Sherryessig, 4 Teilen Walnussöl, einem TL Dijonsenf, 1 TL Honig, 1 EL Milch, Salz, Pfeffer) gründlich vermischen, am besten geht das mit den Händen.
Klassische deutsche Küche kann verdammt lecker sein!
