8. März 2013 | Rezepte

Adobo-Malz-Fleisch

Kennen Sie geräucherte Gewürze? Rauchsalz, geräuchertes Paprika- oder Chilipulver und was es sonst noch alles so gibt? Deliziös! Aber die Königinnen der Räuchergewürze sind geräucherte Chipotle-Chilis in Adobo-Sauce.

Sie sind u. a. Bestandteil eines meiner Lieblingsgerichte, Adobo-Malz-Fleisch: Rind- und Schweinefleisch werden mit Adobo-Chilis und Malzbier so lange geschmort, bis das Fleisch sozusagen fast vom Angucken zerfällt. Damit gewinnt man möglicherweise zwar keinen Schönheitspreis, aber Ihre Gäste werden Sie bereits nach der allerersten Gabel lieben. Ehrlich.

Zutaten für 12 Personen

  • ca. 1,5 kg Schweineschulter
  • ca. 1,5 kg Falsches Filet vom Rind
  • ½ Dose geräucherte Chipotle-Chilis in Adobo-Sauce
  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 0,5 l Malzbier
  • 3 TL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer

Tipp: Ich empfehle, das Fleisch unbedingt bei einem Metzger seines Vertrauens und nicht aus der Supermarkt-Kühltheke zu kaufen – man schmeckt den Unterschied! Bei der Schweineschulter verlangt man am besten nur die „Kugel“ (so heißt das jedenfalls bei unserem Metzger). Ist zwar etwas teurer, aber dafür hat man nicht so viel Fett, das man wegschneiden muss.

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, vierteln und den Boden eines Bräters damit bedecken. Das Rindfleisch sorgfältig, die Schweineschulter grob vom Fett befreien. Beide Fleischstücke salzen, pfeffern und auf die Zwiebeln legen. Die Adobo-Chilis und den Zucker dazu geben und mit dem Malzbier angießen.

Zugedeckt für sechs Stunden im auf 150 °C vorgeheizten Ofen schmoren lassen. Zwischendurch das Fleisch wenden.

Nach den sechs Stunden die Fleischstücke auf einem Küchenbrett mit zwei Gabeln auseinanderpflücken und wieder in das Adobo-Malzbier geben. Wenn man jetzt alles gut vermischt, saugt das zerpflückte Fleisch die Sauce auf und bekommt durch die Kombination von Schärfe und Süße eine unvergleichliche Köstlichkeit. Nein, ich übertreibe nicht.

Was gibt’s dazu?

Zum Beispiel selbstgebackenes Brot und einen großen Salat.

Oder einen Stapel Weizentortillas, dazu Schmand, kleingeschnittene Tomaten, gehackte glatte Petersilie, Salatblätter, Guacamole und geriebenen Käse – damit kann sich jeder seine eigenen Burritos wickeln.

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Kommentare



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Kommentare:

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1
Lutz Schreiber • 29. März 2013, 10:48 Uhr

Hört sich alles in allem wie Pulled Pork an.

Ich glaube wir sollten das ganze mal in einem richtigen Barbecue-Smoker zubereiten.



2
Lederling • 1. März 2014, 13:17 Uhr

Das werden wir mal probieren. (eine Test-Menge für 2 P)

Übrigens hat sich der Link zum Shop von pfefferhaus.de geändert. Siehe Link oben.

Gruß Tim Beyer



3
Michael Preidel • 1. März 2014, 17:19 Uhr

Ich empfehle, gleich eine ordentliche Menge zu machen, Testmenge reicht nicht ;-)

Link ist geändert, danke.



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Lederling • 3. Januar 2015, 16:53 Uhr

1) habe ich auf Ihren Rat gehört und die _große Menge_ gemacht, das isst sich so weg.
2) koche ich das heute zum x-ten Mal nach, am Montag bekommen es meine Kollegen zu meinem 50.
3) werde ich auch in Zukunft immer mal wieder das Rezept neu ausdrucken, weil jemand es mir abgeschwatzt hat.



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Lederling • 7. Juli 2018, 08:36 Uhr

- In Urlaub gefahren,
Vorrat an „Chipotle Peppers in Adobo Sauce“ zuhause vergessen.
Ob der Urlaub überhaupt noch schön werden kann ?
Ich WILL Nahrungsmittel nicht online bestellen !
sommerliche Grüße
Tim



 

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