1. August 2018 Rezepte

Zitronenwasser

Man soll ja ohnehin viel trinken, und bei diesem Wetter (gestern zeigte das Thermometer in Berlin 40 °C – habe ich persönlich in Deutschland bisher noch nicht erleben dürfen) ist das noch viel wichtiger. Das leckerste und erfrischendste ist selbstgemachtes Zitronenwasser. Man schneidet eine halbe gewaschene Biozitrone in zwei Scheiben, diese dann in Viertel und übergießt sie mit Mineralwasser. Das Aufgießen kann man den ganzen Tag wiederholen, erst am nächsten Morgen muss man neue Zitrone schneiden.

Am besten ist eine Karaffe, die die Zitronenstücke und gegebenfalls Eiswürfel zurückhält. Wir haben zwei von den Glaskaraffen auf dem Foto. die passen praktischerweise sogar ins Getränkefach in der Kühlschranktür.

Kommentar schreiben



21. Juni 2018 Rezepte

Salbeikartoffeln mit Chorizo und Tomaten

Während des Studiums schleppte mich meine hispanophile Freundin ständig in irgendwelche spanischen Kneipen und Restaurants. Aus dieser Zeit stammt meine bis heute ungebrochene kulinarische Liebe zur Chorizo, die es damals für den eigenen Kochtopf nur in einem einzigen Geschäft Kassels zu kaufen gab und die deshalb sauteuer war.

In den 2000er Jahren ist die Chorizo dann ziemlich in Mode gekommen; der angenehme Nebeneffekt war und ist die allgemeine Verfügbarkeit zu moderaten Preisen.


Foto: cc photoskate

Hier das Rezept für einen Chorizo-Kartoffelsalat, den man am besten lauwarm serviert:

Zutaten für 4 Personen


  • 750 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
  • 200 g Chorizo
  • 1 Schalotte
  • 15-20 frische Salbeiblätter
  • 8 Kirschtomaten
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schrubben und mit Schale kochen. Chorizo – haben sie frische bzw. vakuumierte bekommen, können Sie sich diesen Schritt sparen – von der Haut befreien, der Länge nach halbieren und in 4-5 mm dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne bei milder Hitze ohne zusätzliches Fett braten. Die Stücke sollten zum Schluss den größten Teil des Fetts abgegeben haben und knusprig, keinesfalls aber zu dunkel sein.

In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln und den Schnittlauch in kurze Röllchen schneiden.

Die Chorizo aus dem Fett fischen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die in dünne Streifen geschnittene Schalotte mit den ebenfalls in Streifen geschnittenen Salbeiblättern im Chorizofett knusprig ausbraten.

Wenn sie nach knapp 20 Minuten gar sind, die Kartoffeln abgießen und zwei bis drei Mal mit kaltem Wasser aufgießen, damit sie etwas abkühlen. Quer zur Länge halbieren und in eine Schüssel geben.

Die Chorizo, die Tomaten, die Schalotten-Salbei-Mischung (je nach Gusto mit ein wenig Chorizofett) und den Schnittlauch dazu geben, mit einem Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, vorsichtig vermischen und gleich servieren.

Kommentar schreiben



8. Juli 2017 Rezepte

Süßkartoffel-Pommes

Pommes frites aus Süßkartoffeln sind zur Zeit schwer in Mode. Es gibt sie gefühlt fast an jeder Ecke, und sogar Edeka führt sie schon im Tiefkühlsortiment. Aber wie so oft: Selbst gemacht schmecken sie mit Abstand am besten.

A propos Pommes – ein Kumpel hat mir vor 20 Jahren mal einen genialen Life-Hack verraten: In den meisten Fast-Food-„Restaurants“ werden Pommes Frites immer auf Vorrat frittiert und in einer Warmhaltewanne gelagert. Ist wenig los, bekommt man deshalb unter Umständen keine knusprig-heißen, sondern labbrig-lauwarme Pommes. Bestellt man die Pommes aber ausdrücklich ungesalzen, bekommt man immer welche frisch gemacht. Anschließend nimmt man sich einfach ein Tütchen Salz von der Theke mit.

Zutaten

  • Süßkartoffeln (man macht am besten immer die Hälfte mehr, als eigentlich ausreichend wären – sie werden auf jeden Fall aufgegessen)
  • Speisestärke
  • 1-1,5 Liter Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden, ungefähr 1 Stunde in kaltem Wasser zwischenlagern, damit die Stärke ein wenig herausgeschwemmt wird.

Das Wasser abgießen und die noch etwas feuchten Pommes in einen (oder mehrere) Gefrierbeutel geben. Pro Beutel 2 EL Speisestärke dazu geben und den Beutel so schütteln, dass die Pommes relativ gleichmäßig mit der Speisestärke bedeckt sind.

Das Geheimnis der Knusprigkeit: Zweimal frittieren

In einem flachen, weiten Topf das Öl auf 130 °C aufheizen (Empfehlung: das Fantast-Thermometer von Ikea) und die Pommes portionsweise (sie dürfen nicht übereinander schwimmen) 4 Minuten vorfrittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Anschließend das Öl auf 175 °C aufheizen und die Pommes ein zweites Mal für 4 Minuten frittieren.

Wieder auf Küchenkrepp das Öl abtropfen lassen, salzen und pfeffern und sofort servieren.

Dazu gibt es, ganz klassisch, selbstgeschlagene Mayonnaise und Orangenketchup.

Kommentar schreiben



28. April 2017 Rezepte

Die einzige Art, Rhabarber zuzubereiten


Foto: cc Cory Doctorow

Zu den leckersten Sachen im Frühjahr zählt zweifellos Rhabarber – wenn man ihn denn richtig zubereitet. Vergessen Sie diese ganzen Zutaten wie Zimt (Weihnachten? Im Frühling?), Ingwer, Speisestärke (brrr!) oder irgendwelche Obstsäfte. Für das köstlichste Rhabarberkompott benötigt man lediglich Zucker, ein wenig Butter und Zitronensaft.

Zubereitung

Ziehen Sie die Fäden von 1 kg Rhabarber und schneiden Sie ihn in 3 cm lange Stücke. Fügen Sie 8 Esslöffel Zucker (wenn Sie es süß mögen oder der Rhabarber hauptsächlich grün ist, auch mehr), ein Päckchen Vanillezucker und den Saft einer halben Zitrone dazu, vermischen alles und lassen es zugedeckt 30 Minuten ziehen.

Geben Sie einen Esslöffel Butter zum Rhabarber, erhitzen ihn und lassen ihn so lange köcheln, bis sich die Stücke fast aufgelöst haben. Erkalten lassen – fertig.

Gibt’s bei uns mit Vanillesauce oder mit einer Kugel Vanilleeis. Die einzige Schattenseite: Die Rhabarberzeit dauert gerade mal 8 Wochen.

Kommentar schreiben



30. Dezember 2016 Rezepte

Salsa zu gegrilltem Fisch

Mitte September wurden wir – an einem traumhaften Spätsommertag – unverhofft auf eine Floßfahrt eingeladen. Mit Grillen. Wir bekamen Schwertfischsteaks, Lachs und Riesengarnelen. Dazu gekühlten Wein. Und eine Salsa, die so gut zu dem gegrilltem Fisch passte, dass ich das Rezept brauchte. Hier ist es, im Original:

Die Salsa hat kein Rezept – die mach ich einfach aus der ‚la main‘ … Zutaten: Kirschtomaten, rote Zwiebeln, Knobi, Chilis und Kräuter (bei der letzten 2 Töpfe Basilikum, 1 Topf glatte Petersilie) Salz, Zucker, Zitronensaft und etwas Olivenöl.

Man kann noch Möhre reinreiben, im Urlaub mach ich das aber eher mit noch mehr marktfrischen Kräutern. Also flexibel und nach Geschmack :)

Danke, Jenne.

Kommentar schreiben





RSS-Feed


Letzte Kommentare:


Schlagworte:

asiatisch aufwändig Backofen Beilage Brot deftig Dessert Eier einfach Fisch Fleisch Frühling Frühstück für Gäste Geflügel Gemüse Getränk Grill Hack Herbst Kartoffeln Klassiker Kuchen nicht so teuer Obst Ökologie Pasta Pfanne Pilze Reis Rind Salat sauer scharf schnell zubereitet Schwein Snack Sommer Spinat süß Suppe Tapas Teig Tomaten Ungeziefer unkompliziert vegetarisch Vorspeise Winter

Empfehlungen:

Science Builds a Better Pie

Die Wissenschaft vom perfekten Apple Pie

Salt Sugar Fat: How the Food Giants Hooked Us

In his new book Pulitzer Prize-winning journalist Michael Moss goes inside the world of processed and packaged foods.

Jamie Oliver’s Food Tube

Jamie Olivers YouTube-Kanal mit Rezepten, Live-Shows, Tipps für Food-Fotografie etc.

La Tartine Gourmande

Schöne Food-Fotos

Dining Videos Playlist

Koch-Videos der New York Times, unter anderem mit Mark Bittman

The Pioneer Woman Cooks

Leckere Rezepte mit vielen Fotos