28. Januar 2013 | Zutaten

Hass-Avocados

Hass-Avocados

In Deutschland bekommt man, wenn man Avocados kauft, in den allermeisten Fällen die Sorte „Fuerte“ mit glatter, grüner Schale. Wenn Sie die dunkelvioletten Hass-Avocados mit unebener Schale sehen, sollten Sie zugreifen – sie schmecken nämlich viel besser. Bei dieser Sorte handelt es sich erstaunlicherweise nicht um eine gezielte Züchtung, sondern um eine zufällige Mutation. Der Kalifornier Rudolph Hass fand sie in den 1930er Jahren in seinem Garten, und von diesem einen Baum stammen alle heutigen Hass-Avocado-Bäume ab. (Quelle)

Im Supermarkt sind die Früchte oft hart und noch nicht ausgereift. Den Nachreifeprozess zuhause kann man beschleunigen, indem man die Avocados in Zeitungspapier einwickelt. Avocados reifen übrigens nie am Baum, sondern fallen unreif auf den Boden, erst dann reifen sie aus und werden weich.

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Kommentare:

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Jens Grochtdreis • 3. Februar 2013, 16:13 Uhr

Für eine beschleunigte Reifung lege ich die Avocados gerne neben Äpfel. Mit Tomaten sollte man das nicht tun, bei Avocados passt das. Die Äpfel sondern wohl ein Gas aus, dass den Reifungsprozess beschleunigt.



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Michael Preidel • 9. Februar 2013, 11:32 Uhr

Das hatte ich auch schon mal gehört – habe gerade nachgeschaut: Bei dem Gas handelt es sich um Ethen (auch Ethylen), ein Pflanzenhormon, dass u. a. die Fruchtreifung bewirkt. Äpfel sondern besonders viel Ethen ab, deshalb soll man, wenn es nicht gerade (wie bei den Avocados) erwünscht ist, Obst und Gemüse in mindestens 50 cm Abstand zu Äpfeln aufbewahren.



 

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